Stop Stierpampf in China
Hallo Rev. Meier Parish,

die Ereignisse überschlagen sich. Wir können Ihnen einen großartigen Erfolg mitteilen, denn die erste schwierige Hürde hin zu einem Stierkampfverbot wurde gemeistert.
Die Mehrheit des katalonischen Parlaments hat sich für eine nachfolgende Debatte über die endgültige Abschaffung des Stierkampfes ausgesprochen. Damit hat sich das katalonische Volk politisches Gehör verschafft und ein symbolträchtiges Thema auf die politische Tagesordnung gebracht, das die Emotionen hochkochen lässt.
Auf den Abgeordneten lastet nun enormer Druck, der von Seiten der Pro-Stierkampf-Lobby ausgeübt wird, die sich mit dieser Niederlage nicht zufrieden geben. Doch all ihre Bemühungen konnten nichts daran ändern, dass durch dieses großartige Ergebnis der Stein ins Rollen gebracht wurde und die Abstimmung im Frühjahr 2010 in die vorletzte Runde geht.
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Wir danken Ihnen ganz herzlich für Ihre Unterstützung. Mit Ihrer Hilfe haben wir viel erreicht.
Mit dieser hervorragenden Neuigkeit wünschen wir Ihnen eine noch gute Vorweihnachtszeit.
Ihr
Team der WSPA Welttierschutzgesellschaft
schon vor einigen Jahren versuchte die Stierkampfindustrie, den Stierkampf nach China zu exportieren. Mehrere Stierkämpfe fanden damals in Shanghai statt, die jedoch nicht den gewünschten geschäftlichen Erfolg hatten. Den dabei zu Tode gefolterten Tieren blieb hingegen das traurige Los nicht erspart.
Derzeit versucht die Stierkampfindustrie wieder, ihr entsetzliches Spektakel in China einzuführen. Ihre Bemühungen sind schon weit gediehen: Der Torero Manolo Sánchez schloss einen Vertrag mit der regionalen Regierung des Distrikts Huairou in Peking, in der Nähe der chinesischen Mauer eine Stierkampfarena und Stierzuchtfarm als Teil eines spanischen Vergnügungsparks zu errichten. In diesem Park sollen so richtige spanische Fiestas mit Flamenco-Shows, Tapas-Bars und anderem folkloristischen Attraktionen stattfinden. Dabei darf natürlich nicht das Gemetzel der spanischen Corrida fehlen.
Gemeinsam mit den Organisationen ANIMAL aus Portugal und LEAGUE AGAINST CRUEL SPORTS aus England hat das holländische Antistierkampf-Komitee CAS INTERNATIONAL eine Online-Protestaktion gestartet. Lesen Sie dort bitte weiter und beteiligen Sie sich zahlreich an der Kampagne, die sich an die lokale Regierung, den chinesischen Präsidenten, den Premierminister, zahlreiche Ministerien, der Touristikorganisation von Peking, sowie an die chinesischen Botschaften in den Niederlanden, Spanien, Portugal und des Vereinigten Königreiches wendet. Schreiben Sie bitte auch - mit eigenen Worten oder mit dem Text von CAS INTERNATIONAL - an die Botschafter in der Schweiz, Österreich, Luxemburg und Deutschland .
Abstimmung über den Stierkampf in Katalonien:
Am kommenden Freitag , den 18. Dezember, um 9 Uhr findet im katalonischen Parlament in erster von drei Lesungen die Abstimmung über das Stierkampfverbot statt, die im Internet live übertragen wird. Der Plattform, die das Referendum gegen den Stierkampf organisiert hat, wird am Anfang der Debatte 15 Minuten eingeräumt, um das Stierkampfverbot zu begründen. Es wird sehr spannend, denn es ist nicht sicher, ob eine Mehrheit für die Abschaffung des Stierkampfs erreicht wird. Leider spielen bei der Abstimmung auch andere politische Motive eine Rolle, wie die Frage nach der Unabhängigkeit von Katalonien beispielsweise. Gestern hat die Tierschutzorganisation ADDA dem Präsidenten des katalonischen Parlaments eine Petition mit 127.500 Unterschriften zur Unterstützung der Initiative der Plattform PROU überreicht. Mit der Briefaktion von PROU, die auch viele von Ihnen unterstützt haben, müssten die katalonischen Abgeordneten eigentlich erkennen, was Tierfreunde aus aller Welt von ihnen erwarten.
Drücken wir die Daumen, dass der Stierkampf in Katalonien und danach bald auch überall abgeschafft wird!
Stierkampf als UNESCO-Kulturerbe
Am letzten Wochenende beschloss die Generalversammlung der französischen Stierkampf-Städte, Maßnahmen zu ergreifen, um den Stierkampf von der UNESCO als immaterielles Kulturerbe erklären zu lassen. Der Verband will sich einer Kampagne von sieben weiteren Stierkampf-Ländern anschließen, um "die Stierkampf-Kultur gegenüber allen Angriffen im Namen so genannter "Tierrechte", die von keiner internationalen Instanz und besonders nicht von der UNESCO anerkannt werden, zu schützen". Wir werden weiterhin auf der Hut sein müssen, um den Stierquälern dieses Projekt zu versalzen.
Weitere Infos über dieses Thema finden Sie auf unserer Extraseite.
Aus dem winterlich kalten Südfrankreich senden wir Ihnen herzliche Grüsse.
Anke und Karl Daerner
www.stop-corrida.info
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Das katalonische Parlament hat eine großartige Entscheidung getroffen und in erster Lesung dem Gesetzesvorschlag, den Stierkampf in Katalonien zu verbieten, zugestimmt.
Wir sind sehr erleichtert, dass die katalonischen Abgeordneten, den ersten Schritt unternommen haben, dem schrecklichen Gemetzel in den spanischen Arenen ein Ende zu setzen. Doch die Schlacht ist noch nicht gewonnen. Es folgen noch zwei weitere Lesungen, mit denen dieses Votum bestätigt werden muss. Danach gilt es noch zahlreiche juristische Hürden zu nehmen, denn die Stierquäler werden diese Niederlage nicht ohne Weiteres hinnehmen.
Die Entscheidung des katalonischen Parlaments ist die Frucht einer mühsamen Arbeit der Mitglieder der Initiative PROU
Mit dieser großartigen Nachricht wünschen wir Ihnen ein Frohes Weihnachtsfest und grüssen herzlich aus Südfranreich
Anke und Karl Daernerwww.stop-corrida.info

