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Ohne an die Familie Kirchberger mit ihrer Hunderettung hinweisen zu wollen und ohne einen Hinweis, dass in Ungarn in Tötungsstationn Hunde mit Östrreichischen Steuermarken abgemurkst werden, sehe ich die Denkweise der Österreichischen Behörden zu Tieren als mittlere Sauerei an. Die einzigen Tiere die bei diesen Beamten Aufmerksamkeit finden, sind wohl Fliegen welche sich in ihren Heurigen verirrt haben.
Baron P. of Tattingstone
"Oberösterreichische Nachrichten" vom 14.12.2009 Seite: LIV29 Ressort: Land&Leute
Wird Tierheim nach Sperre Asylantenlager?
ST. RADEGUND. Nun ist es offenbar unwiderruflich: Bis Ende dieses Jahres müssen sämtliche Tiere vom so genannten Gabelmacherhof in St. Radegund entfernt werden.
Die Bezirkshauptmannschaft Braunau hat "die Verwendung der baulichen Anlagen für den Betrieb eines Tierheimes" untersagt und setzt ein bereits eingeleitetes Vollstreckungsverfahren konsequent fort.
Sollte die Betreiberin des Heimes - die Stumme Brüder Stiftung im liechtensteinischen Vaduz - der behördlichen Aufforderung nicht nachkommen, droht die BH als Ersatzmaßnahme die Entfernung sämtlicher Tiere an. Laut Zlatka Ferenc, Leiterin von Pro Animale, sind Pferde, Schafe, Hasen und rund 50 Hunde betroffen.
Dem Vollstreckungsverfahren war ein jahrelanger Rechtsstreit vorausgegangen. Zuletzt hatten die Tierheimbetreiber sogar den Verwaltungsgerichtshof angerufen. Sie blitzten dort aber genauso mit ihrer Beschwerde ab wie beim Land.
Nach der geltenden Flächenwidmung ist die Hundehaltung auf dem besagten Grundstück verboten. Sämtliche Umwidmungs-Anläufe verliefen im Sand, da die Einrichtung in Teilen der Bevölkerung offenbar sehr unbeliebt ist. Anrainer fühlen sich, wie berichtet, durch den Lärm der "herrenlosen Tiere aus dem hintersten Winkel der Türkei" belästigt, Bauern fürchten den Kot der Hunde und sprechen von Seuchengefahr. Zuletzt drohten die Tierschützer mit einem Asylantenlager, sollten die Hunde weichen müssen.
Wie es nun tatsächlich am Gabelmacherhof weitergeht und was mit den insgesamt mehr als 100 Tieren voraussichtlich geschehen wird, wenn die Zusperrfrist abläuft, lesen Sie in einem ausführlichen Bericht kommenden Donnerstag in der OÖN-Beilage Braunauer Warte am Inn. (ho)