Bundestierschutzgesetz Österreich

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Bauern fürchten neues Bundestierschutzgesetz

Eine neue Regelung im Bundestierschutzgesetz treibt den Bauern die Sorgenfalten auf die Stirn. Weil für die Haltung von Schweinen und Kühen ein größerer Auslauf vorgeschrieben wird, müssen viele Landwirte ihre Höfe umbauen.
60 Prozent der Schweinebauern sind betroffen.
90 Tage im Freien
Für die Rinderbauern wird es schon jetzt ernst: Seit 1. Jänner ist vorgeschrieben, dass die Kühe an mindestens 90 Tagen des Jahres ins Freie müssen. Diese neue Regelung im Bundestierschutzgesetz dürfte 70 Prozent der oberösterreichischen Betriebe zu teils baulichen Veränderungen zwingen.

Mehr Platz für Schweine ab 2013
2013 könnte es auch für 60 Prozent der Schweinezüchter eng werden, denn sie müssen ihren Tieren mehr Platz im Stall bieten.
Verlängerung der Übergangsfristen
Der unabhängige Bauernverband will nun eine Verlängerung der Übergangsfristen. Das fordert auch Landwirtschaftskammer-Präsident Hannes Herndl, der die zuletzt besonders schlechte Einkommenssituation der Bauern beklagt.

Entgegenkommen in Härtefällen
Agrarlandesrat Josef Stockinger betont, dass seit zwei Jahren durch ein neues Förderprogramm die Unterstützung für die Bauern verdoppelt wurde. Das Landwirtschaftsministerium signalisiert ein Entgegenkommen in Härtefällen, so Sprecher Ulrich Herz sagt.

An den Umbauten werden die meisten der 8.000 Rinderbauern und 2.500 Schweinezüchter in Oberösterreich also nicht herumkommen.


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